Alle Artikel in: gedankenwelt

Eigentlich …

So erging es mir indirekt vor einiger Zeit auch. Ich hatte so ein schlechtes Gewissen, weil zu der Zeit ein personeller Engpass bestand. Eigentlich sollten mein Chef und die Kollegen mich nach den langen Jahren der Zusammenarbeit so gut kennen, um trotzdem so eine Situation richtig einschätzen zu können. Die Reaktion am Telefon war eindeutig und die Bemerkung einer Kollegin *sie hat sich krank schreiben lassen* sagt mehr als genug aus. Eigentlich kennt mich niemand und eigentlich werde ich nicht geschätzt. Respekt und Anstand sind ganz offensichtlich aus der Mode gekommen. Achtung vor einem älteren Menschen und dessen Gesundheit gehören nicht mehr in unsere Gegenwart.

Hindrehen … wie es passt …

Diese beiden Sprüche habe ich auf einer bestimmten Facebookseite entdeckt und die Fangemeinde applaudiert. Die besagte Person ist ja so toll und wurde so ungerecht behandelt. Und dann noch die bösen, bösen Intriganten. Aber eine Geschichte hat immer 2 Seiten und die Wahrheit wird in diesem Fall nicht erzählt – ganz bewusst nicht. Jetzt lässt man sich *pampern* und sucht nach nächsten Opfern. Wie sage ich immer? Denken ist Glücksache!

Tod …

Dem Tod täglich ins Auge sehen!Immer wieder verabschiedet man sich von Menschen, die man über längere Zeit begleitet und kennengelernt hat. Menschen mit denen man gelacht und geweint hat. Auch ich habe schon jemanden beim Sterben begleitet.Vor ungefähr 7 Jahren habe ich einer Dame mit Leberkrebs im Endstadium die Hand gehalten, während sie starb.Ich habe gesehen, wie diese Frau die Augen geschlossen hatte, ihre Lider sich wie beim Träumen bewegten und ihr plötzlich zwei Tränen über die Wangen liefen…dann war sie tot…Ihr Neffe kam einige Sekunden später die Tür herein und realisierte sofort, dass seine Tante verstorben ist. Niemals werde ich diese letzten Sekunden vergessen und wie ergreifend es war, dass dort nur noch ein leerer Körper lag, ohne das Lachen und Leben dieser älteren Frau… Dennoch gibt es Menschen auf dieser Welt, die uns Pflegekräfte als minderwertig betrachten und denken, dass wir nur dazu da sind, um „satt und sauber“ zu gewährleisten und Är**** abzuwischen.Denkt mal darüber nach wie es ist, wenn man täglich mit Leben und Tod konfrontiert ist.Denkt darüber nach wie es …

Abschluss

Nachdem man mit manchen Menschen abgeschlossen hat, merkt man erst, wie erschöpft man eigentlich ist von dieser Bekanntschaft. Wie anstrengend es war, mit diesen Menschen zu tun gehabt zu haben. Wie ermüdend es war, diese kleinen Machtspielchen und zwischen den Zeilen versteckte Kriege zu führen. Dann erst realisierst du, dass es das beste war, was dir passieren konnte diesen Menschen hinter dir zu lassen. Quelle • Facebook • Urheber Text © unbekannt

T.E.A.M

Vorschriften und Anweisungen werden nicht eingehalten. Man macht was man will und wie es einem in den Kram passt. Regeln gibt es nur für andere. Dann gibt es welche, die ihre Arbeit gerne machen, sie Ernst nehmen, loyal sind und jeden Tag ihr Bestes geben. Das wird nicht honoriert !!! Man wird kollektiv bestraft !!! Man wird mit diesen asozialen Kolleginnen auf eine Stufe gestellt !!! … ohne Worte …

Masken

Dieser Artikel passt nicht nur zur 5. Saison bzw. zum Rosenmontag … Welche Maske(n) trägst du? Und nicht nur heute? Wer sich heute am Rosenmontag keine Maske aufsetzt oder gar verurteilend auf die „Jecken“ herabblickt darf sich fragen:Welche Masken trage ich selbst eigentlich im Leben? Oder:Wer wäre ich, wenn ich mal all meine Masken ablegen würde? Seit der Kindheit haben wir gelernt, uns zu verstellen, uns Masken aufzusetzen, Rollen zu spielen und uns einzubilden, wie seien das, was die Maske zeigt. Warum? Aus Angst, nicht verurteilt zu werden, wenn wir uns ehrlich und ‚nackt‘ zeigen würden. Oder mehr Aufmerksamkeit, Anerkennung und Zuwendung zu erhalten. Wir haben gelernt, so zu tun, als ob…… Da gibt es unzählige Masken, zum Beispiel…. Die Maske des ‚Starken‘, der Angst hat, seine Schwächen zu zeigenDie Maske des ‚Selbstsicheren‘, der Angst vor seiner eigenen Unsicherheit hatDie Maske des ‚Guten‘, der auf keinen Fall ‚böse‘ sein will.Die Maske des ‚Spirituellen‘, der das ‚Unspirituelle‘ (wie z.B. den Karneval) verachtet.Die Maske des ‚militanten Tierschützers‘, der Fleischessern was antun könnteDie Maske des ‚Friedenskämpfers‘, der mit …

Polizei – dein Freund und Helfer …

Der Jahreswechsel ist schon eine Weile her, aber der nachstehende Text ist und bleibt wohl leider immer aktuell. Silvestereinsatz in Connewitz: Offener Brief an SPD-Vorsitzende Saskia Esken Sehr geehrte Frau Esken, mit Fassungslosigkeit habe ich Ihre Äußerungen zum Polizeieinsatz in Leipzig-Connewitz gelesen. Auch wenn Sie jetzt schon wieder zurückrudern, ist es unerträglich, dass Sie sich in dieser Art und Weise äußern. Solche Äußerungen sind eine Beleidigung und Diskreditierung für alle Kolleginnen und Kollegen der Polizei und schüren die diesen entgegengebrachte Respektlosigkeit. Allein die Auffassung, dass die Anwesenheit von Polizei eine Provokation ist, ist infam. Sie und viele Genossinnen und Genossen sowohl bei der SPD, als auch bei den „Linken“ äußern „Betroffenheit“, wenn es Verletzte auf Seiten der Polizei gibt. Meist erst dann, wenn es gar nicht mehr anders geht, weil andere Politiker schon reagiert haben. Das sind einstudierte Worthülsen. Solche Äußerungen, wie diese nach Leipzig-Connewitz, entsprechen eher dem, was Sie tatsächlich denken. Sie wundern Sie sich, dass Teile der Bevölkerung keinen Respekt mehr vor der Polizei haben? Sie wundern sich, dass Kolleginnen und Kollegen der …

Andersrum, bitte! – Nachdenkenswert!

“….Andersrum, bitte! Ich sitze in der Straßenbahn und starre auf meine Einkäufe. Ich bin eine bewusste Einkäuferin, alle Lebensmittel,die ich einkaufe, sind mit „bio“ gekennzeichnet. Und plötzlich ist mir klar: Ich will das nicht mehr. Ich kann diesen ganzen Bio-Quatsch nicht mehr hören und sehen. Ich will, dass endlich jene Produkte gekennzeichnet werden, die NICHT bio sind. Weil: Bio ist das Normale, Natürliche.So, wie e in Lebensmittel sein soll. Warum um alles in der Welt muss das extra gekennzeichnet werden?Andersrum wäre richtig. Alles, was mit Pestiziden behandelt,mit Zusatzstoffen vollgepumpt oder gentechnisch verändert ist, müsste dementsprechend ausgewiesen sein. Also statt der Kennzeichnung „Bio-Tomaten aus Österreich“ bitte die Kennzeichnung „chemisch behandelte Tomaten aus Spanien“. Statt der Kennzeichnung „Bio-Eier aus Freilandhaltung“ bitte die Kennzeichnung „Eier aus Käfighaltung“. Und statt der Kennzeichnung „Bio-Fleisch“ bitte die Kennzeichnung „Fleisch mit Antibiotika“. Das würde unser Einkaufsverhalten nachhaltig verändern. Von einer Sekunde auf die andere…..” Auszug aus Eva Schlegl, “Hin und retour.101 Fahrten, die im Kopf bewegen” Morawa-Verlag 2017