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Ohne Worte …

Ich frage mich, was noch alles passieren muss, um auch den Personen Hirn und Verstand zu geben, die ganz offensichtlich den Kopf nur haben, dass es nicht reinregnet. Während der dringend benötigte Mundschutz nicht mehr erhältlich ist, oder zu Wucherpreisen an den Mann gebracht werden soll, haben einige Frauen begonnen, Masken selbst zu nähen. Sie haben diese dann unter dem Motto *gegen Covid 19* angeboten. Ist doch in Ordnung, sollte man denken. Aber sicher nicht, haben sofort findige Anwälte beschlossen. Da kann man doch sofort eine Unterlassungserklärung auf den Weg geben und Geld eintreiben. Es muss expliziert erklärt erwähnt werden, das dies KEINE MASKEN gegen Corvid 19 sind. Alle handelsüblichen Masken, die bei uns in der Pflege oder in der Bevölkerung landen, sind KEINE MASKEN gegen Corvid 19. Sie schützen lediglich davor, die Mitmenschen anzustecken, wenn der Träger eine Infektion hat. Ich denke mir, dass diese hilfsbereiten Frauen, sicher nicht beabsichtigt oder bewusst hinterlistig ihr Angebot MASKEN GEGEN CORVID 19 ins Netz gestellt haben. Hätte da ein Hinweis nicht gereicht? Muss man jedes Wort auf …

Was mir so auffällt …

Kann man nicht sein benutztes Taschentuch in den Mülleimer werfen ? Muss das unbedingt im Einkaufswagen landen? Muss man zur Zeit auch jeden Tag für sein Frühstücksbrötchen und eine BILD mit seinem Dieselbus zum Bäcker fahren? Muss man seinen Rotz beim Nachbarn in die Auffahrt spucken? Muss man sich unbedingt mit Kind und Kegel in den Wohnungen treffen? Muss man nach wie vor, wie gehirnampuriert alles raffen, was nur annähernd wie Toilettenpapier oder Taschentücher aussieht? Muss man beim Anblick einiger Rollen Toilettenpapier sofort via Smartphone einen Rundruf zwecks Hamsterkauf starten und sich dann noch lautstark beschweren, dass es dabei leider nur das Scheiß Recyclingpapier handelt?

… falsch gelaufen

Lieber Herr Spahn, liebe Verantwortliche in den Parteien, es stimmt, dass ich es als Pflegekraft mir bewusst ausgesucht habe in diesem Beruf zu arbeiten. Natürlich bin ich ein Profi und kann mit Tod, Alter, Krankheiten und Druck umgehen. Auch die Schichtarbeit und Überstunden sind mir vollkommen bewusst. Es gehört dazu. Wir arbeiten nun einmal mit Menschen und nicht mit Maschinen. Aber um meinen Beruf auszuüben gehört auch ein gewisses Maß an Sicherheitsausstattung dazu, welches ein Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen hat. Wenn ich sehe, dass es überall einen Mangel an Schutzmasken, Schutzkitteln und sogar Handschuhen gibt, dann ist da etwas falsch gelaufen. Wenn ich lese und sehe, dass in Krankenhäusern und Pflegeheimen Desinfektionsmittel gestohlen werden, betreffende Lager aufgebrochen und geplündert werden und somit nicht mehr den Menschen zur Verfügung stehen, die sie benötigen, dann ist da etwas falsch gelaufen. Wenn es Anordnungen aus Pflegeheimen und Krankenhäusern gibt, Sicherheitsausstattung mehrmals in einer Schicht zu benutzen oder sogar mit Kollegen zu teilen, dann ist da etwas falsch gelaufen. Wenn Pflegekräfte, trotz Kontakt mit Infizierten weiter arbeiten sollen, …

Ohne Worte …

Wie muss man eigentlich gestrickt sein, wenn man zum jetzigen Zeitpunkt Mundschutz und Desinfektionsmittel stiehlt? Und das als Mitarbeiter / Mitarbeiterin eines Pflegedienstes … !!! Dafür gibt es keine Entschuldigung … !!! An der Angst vor dem Virus kann es m.E. nicht liegen, wohl eher an Profitgier, weil man z.Z. damit sehr viel Geld verdienen kann. Leider reicht ein Verdacht nicht aus, man muss die Person schon inflagranti erwischen, um Konsequenzen ziehen zu können. Bei dem Gedanken, mit dieser Person weiter zusammen arbeiten zu müssen, wird mir übel.

So nebenbei …

Beim Bäcker meines Vertrauens habe ich eingekauft: 1 Dinkelurbrot 1 Laugenbagle 2 kleine Törtchen Macht zusammen € 9,80 … oder DM 19,60 … !!! Mir fehlen die Worte und irgendwie ist mir der Appetit vergangen.

Nächstenliebe

Am Wochenende fiel mit ein Zeitungsartikel ins Auge. Er weckte mein Interesse und dann musste ich ihn 2x lesen. Eine Bankmitarbeiterin bekam vor Weihnachten mit, dass einer ihrer Kunden in finanziellen Schwierigkeiten steckte, weil sich seine Gehaltszahlung wegen Arbeitgeberwechsel verzögert hatte. Der besagte Kunde stand mit seinem Auto an einer Tankstelle und konnte die Rechnung über $ 20 nicht zahlen. Die Bankmitarbeiterin informierte ihren Vorgesetzten über den Vorfall und erhielt die Erlaubnis, diesem Kunden zu helfen. Also fuhr sie zur Tankstelle und bezahlte aus eigener Tasche die Rechnung. Eine gute Tat. Finde ich jedenfalls. Kurz vor dem Jahreswechsel erhielt diese Bankangestellte dann jedoch die fristlose Kündigung. Mit ihrer Aktion hatte sie gegen die Sicherheitsvorschriften ihres Arbeitgebers verstoßen. Der Kunde hätte sie an der Tankstelle als Geisel nehmen können, wurde argumentiert. Ihr Vorgesetzter wurde auch fristlos entlassen. Er hätte seine Zustimmung nicht erteilen dürfen. Hilfsbereitschaft zahlt sich nicht aus. Zumindest nicht bei der fünftgrößten Bank der USA, der U.S.Bancorp. Traurige Realität !!!

Knapp …

Jetzt hat es mich getroffen … Als ich mein Tabletten in der Apotheke abholen wollte, konnten sie nicht gefunden werden. Aus einem Stapel von gefühlt 50 Rezepten, zog man dann mein Rezept heraus und erklärte mir, dass das verschriebene Medikament nicht lieferbar sei. Und nun? Ja, es gibt da noch was von einem anderen Hersteller … der Wirkstoff sei der gleiche aber die Zusammensetzung werde wohl anders sein … Das ist der Alltag in deutschen Apotheken, weil man aus Kostengründen die Produktion u.a. nach China und Indien verlegt hat. Betroffen sind überwiegend Schmerzmittel, wie z.B. Ibuprofen, Allergiemittel, Blutdrucksenker, Blutzuckermedikamente, Antidepressiva. Dieser Engpass soll noch bis 2021 bzw. 2022 andauern !!! Unter lieferengpass.bfarm.de sind die besagten Humanarzneimittel gelistet …

Einfach nur nervig …

Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass das Impressum bei Webseiten nur einen Zweck hat – nämlich den Unternehmen Zugang zu Daten zu geben, die diese dann für Verkaufszwecke einsetzen können. Kaum war die Registrierung meine Webseite bei DENIC einsehbar, erhielt ich via Smartphone Anrufe von 1 & 1. Ich habe diese Anrufe ignoriert und da sie ständig wiederholt wurden, die Nummer gesperrt. Im nächsten Schritt erfolgten dann die Anrufe über einen neuen Nebenanschluss, den ich dann auch auch gesperrt habe. Jetzt erhielt ich Textnachrichten auf mein Smartphone mit folgendem Inhalt Lieber 1 & 1 Kunde, wir bedauern, dass Sie sich zur Kündigung Ihres DSL-Vertrags entschlossen haben. Wir würden Sie gerne individuell beraten und Ihnen alternative Angebote zu besonders günstigen Preisen vorstellen. Rufen Sie uns kurz an unter 0721 960 5879. Ihr 1 & 1 Team. Wir dreist muss man eigentlich sein? Ich habe jetzt per Einschreiben um Auskunft gemäß § 34 BDSG gebeten, weitere Kontaktaufnahmen widersprochen und die Löschung meiner gespeicherten Daten gefordert. Das ganze Theater ist mit unnötigem Zeitaufwand und Kosten verbunden, was mich …

Vorbei …

Meine Schulbegleitung ist zu Ende … Ich bin so froh, dass ich in der heutigen Zeit nicht mehr zur Schule gehen muss. Früher war ganz sicher nicht alles gut oder besser und auch wir wurden nicht auf das *richtige* Leben vorbereitet, aber … … die Lehrer waren für uns Respektpersonen. … wir wurden von unseren Eltern erzogen. In der heutigen Schulwelt … drohen Erstklässler dem Lehrer mit Anwalt, … isst man sein Pausenbrot zu Beginn der Stunde, … versucht der Lehrer mit Klangschalen Ruhe im Klassenraum zu erreichen, … hat man als Drittklässler eine Sauklaue [ bitte entschuldigt den Ausdruck ], … schreibt man auf dem Boden liegend die Hausaufgabe von der Tafel ab, … schreiben Eltern böse Mails, wenn man ihren Sprössling wegen fehlender Hausaufgaben angemeckert hat. Ich könnte noch viel mehr aufzählen und wenn ich das alles nicht live erlebt hätte, würde ich es nicht glauben. Zum Glück liegt meine Zukunft nicht mehr in den Händen dieser bzw. den nachfolgenden Generationen …

Zahnfee

Die Zahnfee war da … anstatt über das Zähneputzen zu sprechen, wurden die Kinder über den versteckten Zucker in Lebensmitteln aufgeklärt. Eine gute Sache, da bei den Lebensmitteln und Getränken die Zuckermengen anschaulich mit Würfelzucker gekennzeichnet waren. Die Kinder waren sehr aufmerksam bei der Sache und wollten z.B. zukünftig nur noch Tee oder Wasser mitbringen. Leider kamen wieder sehr viele mit dem *gesunden* Apfelsaft zur Schule …