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Lecker

Jetzt geht sicher ein Aufschrei durch die “Low Carb Fan Gemeinde” … aber das Kastanienbrot aus der Gläsernen Bäckerei in Edenkoben – De´ Bäcker Becker – ist einfach nur lecker. Es schmeckt zu gut und gehört für mich zu unserem Herbsturlaub. Als Kind war ich oft mit meinen Eltern im Pfälzer Wald unterwegs, um Kastanien = Keschde zu sammeln, die dann im Backofen geröstet wurden. Es gibt auch einen Pälzer Keschdeweg, der von Hauenstein bis nach Neustadt führt. Wen es interessiert, kann unter https://www.keschdeweg.de ein bisschen stöbern.

Typisch Pälzisch ….

Wenn sich zwei Menschen voneinander verabschieden, fallen in der Regel für jedermann verständliche Worte wie Ciao oder Tschüß.Das pfälzische “aller dann” mit diversen Zusätzen stößt in manchen Bundesländern bereits auf Abschreckung und Unverständnis. Warum aber sagen die pfälzer eigentlich nicht einfach nur Tschüß wie überall in Deutschland?In der pfälzischen Sprache gibt es den Umlaut ü gar nicht!Wie bitte? In der pfälzischen Sprache gibt es kein ü? Das kann doch gar nicht sein, es gibt doch fast unendlich viele Wörter, die ein ü enthalten, oder?Fühlen wir der pfälzischen Sprache mal auf den Zahn, was den Buchstaben ü betrifft und wir werden sehen, dass der Pfälzer tatsächlich immer einen Weg findet, dem ü aus dem Weg zu gehen.In der pfälzischen Sprache gibt es nämlich mehrere Phonetikregeln, die bestimmen, wie das geschriebene ü in der Sprache klingen muss.Regel 1:In vielen Fällen wird der Umlaut ü durch den in der pfälzischen Sprache ohnehin viel gebrauchten Vokal i ersetzt. Auch diese Regel ist in der Praxis schnell umsetzbar.Hochdeutsch ü pfälzisch i :drücken = driggeMücke = MiggBrücke = BriggSchüssel = SchisselKrüppel = …