Alle Artikel in: dies & das

Neuigkeiten

Zu Zeiten des Coronavirus dreht sich alles nur noch um ein Thema. Was sonst noch in der Welt passiert, verschwindet irgendwie in den Weiten der einseitigen Berichterstattung. Mich erreichte – ganz unerwartet – eine wirklich gute Nachricht. Ich habe bei einer ausgezeichneten Designerin einen dreimonatigen Platz in ihrem Kreativteam erhalten. Leider muss ich bis dahin noch etwas warten, aber vielleicht ist das auch ganz gut . In diesem Sinn wünsche ich euch einen guten Dienstag. Passt auf euch auf !!!

Ein wenig angesäuert …

In der letzten Zeit habe ich das Gefühl, dass die Foren und die Designerinnen gegenüber *normalen* Kunden immer mehr nachlässiger werden. Vicki Robinson wirbt in ihrem Newsletter für Ihre Facebookgruppe *Art Journaling*. Ich interessiere mich für das Thema und würde gerne der Gruppe beitreten. Seit 14 Tagen läuft meine Anfrage ins Leere, ich werde einfach nicht freigeschaltet. Vicki ist sehr aktiv in Facebook, also sollte ihr meine Anfrage aufgefallen sein. Für den Kauf ihres Materials ist man gut genug … Ein anderes Highlight ist das Forum THE DIGITAL PRESS. Dort habe ich im November an Wettbewerben teilgenommen und mir einen Bonuscoupon *verdient*. Bis heute ist nichts bei mir angekommen. Ich habe die Eigentümerin mehrfach privat angeschrieben und auch den offiziellen Weg gewählt. Keine Reaktion … man hüllt sich in Schweigen. Wahrscheinlich versucht man, die ganze Angelegenheit auszusitzen und hofft, dass ich irgendwann alles auf sich beruhen lasse. Mache ich aber nicht …

Erinnerungen

Gestern habe ich Butter in eine Dose umgefüllt und dabei kamen Erinnerungen hoch … In meiner Kindheit gab es Butter, die entweder in eine Art Pergamentpapier oder Alufolie eingepackt war. Nach dem Auspacken verwahrte meine Mutter die Verpackung in ihrer Backschublade auf und verwendete sie zum Ausstreichen der Backformen. Damit wurde auch der letzte Rest Butter verwendet. Als Kind ging ich mit einer Milchkanne zum Bauern und holte frische Milch. Die oberste Schicht war Sahne und wurde von meiner Mutter sorgfältig abgeschöpft. Das klingt wie Geschichten aus einer uralten Zeit, obwohl es eigentlich noch nicht so lange her ist.

Teufel von Herrenalb

Heute gibt es mal wieder etwas aus meiner Umgebung. Steinskulptur gestiftet von Herrn Rolf Michels, Kunsthandwerker aus Gernsbach, zur Uraufführung des mittelalterlichen Freilichttheaterstückes * Der Teufel von Herrenalb* durch Bürgerinnen und Bürger der Stadt anlässlich des 850-jährigen Klosterjubiläums im Jahre 1999. Die Skulptur befindet sich an der rückwärtigen Wand des Rathauses.

Oldfashioned

Oldfashioned sprich altmodisch ist das Motto von Catherine Eber, die mit ihrer Webseite altmodisch.at ein Zeichen setzt. Sie zeigt ältere Menschen, die durch Stil, Ausdruck und Schönheit ein *Hingucker* sind. Eine wunderbare Idee !!! Auch ältere Menschen gehören in den Mittelpunkt. Sie sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft.

Verrichtungen oder Zeit?

„Pflege“ verkommt gegenwärtig fast zum Modethema in Talkshows. Frauen und Männer, die ansonsten – häufig für fürstliche Honorare – öffentlich über Kochrezepte, Koalitionspartner oder Klimawandel sinnieren, wenden sich jetzt eben mal diesem Thema zu. Die geballte Kompetenz prominenter Klugschwätzer kommt dann – über halsbrecherische Umwege – zu dem Schluß, daß es an Zeit für Zuwendung fehle. Hört, hört! Verbalorgiastische Verrenkungen und tiefe Sorgenfalten führen das staunende Publikum in nahezu persönliche Betroffenheit. Und wenn dann eine Person hinzugeladen wird – wir sind schließlich sooo praxisnah -, die ihren Arbeitsalltag schildert, ist der Gipfel an Objektivität erreicht. Egal, ob als pflegende oder bepflegte Person. Am Ende gibt es langanhaltenden Applaus. Aus. Vor, während und nach der Sendung hetzen medizinisch ausgebildete Frauen und Männer von Verrichtung zu Verrichtung. Ob im Krankenhaus oder im Pflegeheim, ob in Wohngruppen oder in ambulanten Pflegediensten. Manche der Beteiligten werden vielleicht sogar Teile dieser televisionären Gehirnakrobatik aus den Augenwinkeln wahrnehmen, während sie einen frisch operierten Patienten zur Nacht betten oder eine inkontinente Heimbewohnerin in die Windeln wickeln, in denen sie die Nacht liegen …

Was Mache Ich Hier

Mein Dienst beginnt, ich übernehme meinen Patienten, als wir zur Übergabe ans Bett kommen, sitzen seine Kinder an seiner Seite. Sie wollen gerade gehen, doch ich bitte sie zu bleiben. Nach der Übergabe frage ich mich: Was mache ich hier? Während ich meinen Bettplatz kontrolliere, komme ich ins Gespräch mit seiner Tochter, sie erzählt mir was für ein toller Mensch ihr Vater sei, er war immer gesund glücklich, bis jetzt war er nie krank gewesen. „Er ist ein wahrer Kämpfer, selbst nach dem Tod unserer Mutter, ist er wieder aufgestanden und war für uns da.“ Sein Sohn greift nach seiner Hand und drückt sie liebevoll: „Ja, er liebte unsere Mutter sehr!“ Wieder frage ich mich: Was mache ich hier? Auf dem Nachtisch steht ein Bild von ihm und seiner Frau, ich erkenne ihn kaum mehr wieder, zu sehr hat ihn seine Krankheit verändert. Gestern wurde zum 2. Mal sein Bauch operiert um abgestorbenes Gewebe zu entfernen, der Bauch scheint nicht mehr zu funktionieren ich höre keine Darmgeräusche. Wieder frage ich mich: Was mache ich hier?Ich …

A Letter From America

Was für eine Überraschung ! Bei mir ist ein Brief aus Amerika mit einer Weihnachtskarte und Untersetzern angekommen. Eine nette und völlig unerwartete Geste, über die ich mich sehr gefreut habe. Vielen Dank, Faye !!!